cyberpunkwolf
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cyberpunkwolf · 1 month ago
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„Höllen-Happa: Tragen ist Stärke“
In einem der heißeren Winkel des Gluttony-Rings, gleich hinter dem von Flammen umzüngelten Drive-Thru von Beelzeburgers, stand er jeden verdammten Morgen:
Thom, der Höllenhund.
Schatten unter den Augen, Zigarre aus Schwefelschale im Maulwinkel, den Elbsegler tief ins Gesicht gezogen. Auf der Schürze stand in verblassten Lettern:
„TRAGEN IST STÄRKE.“
Und wer das in Frage stellte, bekam einen Tentakel-Schaschlik über den Schädel gezogen – frisch vom Grill.
Der Laden hieß Höllen-Happa.
Offiziell zugelassen von der vierten Verwaltung des Hunger-Rings, inoffiziell aber Treffpunkt für Dämonen, die zu viel rauchten, zu viel schwiegen und zu wenig schliefen.
Der Tagesablauf war simpel:
• 08:00 Uhr – erster Kunde: ein Succubus mit Nachbrand
• 09:00 Uhr – ein hungriger Imp versuchte, mit geklauten Höllentalern zu bezahlen
• 10:00 Uhr – ein Cerberus riss aus Versehen den Grill mit dem Schwanz um
• 11:00 Uhr – Thom fluchte, räumte alles wieder auf, drehte sich eine Menthol-Dämonenstange und murmelte:
„Scheiß Tag. Aber besser als gar keiner.“
Er dachte oft, dass seine Arbeit sinnlos war.
Und doch kam jeden Tag jemand zurück –
wegen dem Geschmack.
Wegen der Haltung.
Wegen ihm.
Denn in einer Welt, in der alles lügt,
war sein Grill ehrlich.
Und seine Würste glühten wie die letzte Hoffnung eines verlorenen Imp-Kindes.
Am Abend, wenn der Dampf sich legte und das Chaos leiser wurde,
lehnte sich Thom an den Tresen,
blickte in die glühende Weite des Höllenrings
und sagte still zu sich:
„Ich bin kein Held.
Ich bin ein Höllenhund.
Und das reicht.“
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cyberpunkwolf · 2 months ago
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🥃 Whiskey & Gedanken – eine kurze Liturgie:
1. Erster Schluck:
„Vielleicht ist das Leben doch lebenswert?“
2. Zweiter Schluck:
„Die Welt ist absurd. Aber schön. Vielleicht gerade deswegen.“
3. Dritter Schluck:
„Alle Mühe endet im Tod.“
4. Vierter Schluck:
„Ich bin frei. Aber auch verloren.“
5. Letzter Schluck:
„Es gibt keinen Sinn. Nur Stil.“
🥀 „Letzte Runde, letzter Gedanke“
Ich sitze da,
das Glas halb leer,
die Welt halb voll.
Und zwischen mir und dem Tresen
liegt der ganze verdammte Sinnverlust.
Die Gedanken taumeln wie besoffene Fliegen
um eine Glühbirne,
die nicht mal mehr flackert.
Alles endet.
Außer der nächste Schluck.
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cyberpunkwolf · 2 months ago
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Arkanstahl: Dampf, Donner und Dämonen
Kapitel 1 – Stromfluch und Stahlträume
„Guck nicht so finster, Strom macht schöne Haut. Oder zumindest geröstete.“
Ein Gewitter kriecht über die metallenen Türme von Kohlenheim, der rostigen Randstadt, wo selbst der Regen elektrisch schmeckt. Zwischen den Ruinen dampfender Zahnräder und piepsender Transistor-Raben, in einem Tunnel, halb aus Stahl, halb aus Magie geschmolzen, stapft eine Frau mit schwarzem Mantel, Glimmaugen und einem Grinsen wie eine schlechte Idee im falschen Moment.
Mana. Tesla-Hexe. Technomagierin. Halb Genie, halb Stromausfall.
Zwei mechanische Arme ragen aus ihrem Rücken – elegant wie Spinnenbeine, tödlich wie Blitzgewitter – jeder endet in einem bläulich grün glimmenden Stab, „Ladefreudig“ genannt und „Watt’n Spaß“. Und auf ihrem Rücken, in einer ledernen Halterung, ruht ihr Liebling: Donnerkeil, ein Zwei-Meter-Elektrostab, schwer genug, um Mauern zu sprengen – oder Männerherzen. Je nach Bedarf.
„Wenn du mit Strom spielst, wirst du gegrillt – aber hey, manche nennen das Romantik.“
– Stimme im Kopf, freundlich sarkastisch
Die Welt draußen ist ein einziger dunkler Albtraum: Riesige Insektoiden in den Gräben. Dämonen in den verlassenen Schloten. Rattenartige Kultisten, die in den Schatten kriechen. Städte mit tausendjährigem Schutzzauber, glühenden Bannkreisen, und unterirdischen Handelsadern – die letzten Lebensadern der Menschheit.
Dörfer wie Brackweiler, Manas Herkunftsort, haben keine hohen Mauern. Nur alte Generatoren, uralte Magie, und Menschen mit zu wenig Hoffnung und zu vielen Narben. Handel? Nur über Tunnel, oft unter Monsterverseuchtem Land. Und wenn die Ernte schlecht ist… naja, dann hilft nur das, was knistert.
Mana ist unterwegs nach Neu-Tempelgrad, einer dampfenden Metropole, in der sich Macht, Magie und Wahnsinn mischen wie Öl, Blut und Zahnräder. Sie folgt einer Spur… einer Vision… oder vielleicht nur einem Instinkt, der von tief in ihrem Inneren summt.
Unterwegs trifft sie:
• Gorruk Eisenhaut, einen ehemaligen Inquisitor mit mechanischem Herz – nun Söldner mit Geheimnissen.
• Lilith Zunder, eine alchemistische Straßenkünstlerin mit explosivem Temperament.
• Der Stählerne Fuchs, ein mysteriöser Informationshändler, halb Mensch, halb Maschine.
Und vielleicht… ihn. Den, der mit ihr lacht, auch wenn die Welt brennt. Oder sie ist es selbst, die brennt – elektrisch, euphorisch, entfesselt.
Wunderbar – das Bild ist perfekt für Mana: wild, düster, elektrisch geladen. Ihre Präsenz ist furchteinflößend, doch mit einem Funken Wahnsinn im Blick. Du bekommst jetzt Kapitel 2 – inklusive einer Szene, in der sie ihr eigenes Bestiarium beginnt. Mit bissigem Humor, gefährlichem Wissen und ihrem typischen Wahnsinns-Flair.
⚡ Arkanstahl – Kapitel 2: „Knisternde Begegnungen“ ⚡
Mit Auszügen aus Manas persönlichem Werk: „Bestiarium des Stroms – Monster, Mythen und Megawatt“
„Was du nicht töten kannst, solltest du besser katalogisieren. Oder beides.“
– Mana, beim ersten Eintrag
Die Tunnel nach Neu-Tempelgrad waren still. Zu still. Der Geruch von verbrannter Haut und Ozongeruch lag in der Luft wie ein unausgesprochener Fluch. Mana kniete neben einem zerfetzten Frachttier. Kein Blut – nur versengtes Fleisch und zerbrochene Knochen.
Ein Zeichen. Kein gutes. Also ein interessantes.
Sie holte eine kleine Schriftrolle aus ihrer Seitentasche, entrollte sie zwischen ihren mechanischen Armen und begann zu schreiben, während einer der Zauberstäbe als „Leselicht“ diente.
📖 Bestiarium-Eintrag Nr. 001 – Tunnelgreifer (Subspecies: „Knackkraller“)
Gattung: Fleischfresser mit elektrisch leitfähigem Chitinpanzer
Größe: zwischen 1,5 m und „zu spät zum Wegrennen“
Verhalten: Raubtier, nachtaktiv, liebt Menschen mit Funken
Anfälligkeit: Überladung → Chitin kocht → explodiert → sehr hübsch
Mana’s Tipp: „Lass ihn kommen, dann leuchte ihm den Hintern weg. Mit Stil!“
Ein Rumpeln ließ die Wände beben. Und dann kam es.
Krallen wie Hämmer, Augen wie Lichtblitze in der Dunkelheit, ein Geräusch wie ein defekter Generator auf Crack. Der Tunnelgreifer war da.
Mana grinste. „Oh, endlich Publikum.“
Mit einer blitzartigen Bewegung riss sie Donnerkeil aus der Halterung, ließ die elektrische Ladung durch ihre Rückenarme jagen und traf das Monster mit einem doppelten Lichtbogen. Die Kreatur schrie, zuckte, dampfte – dann explodierte sie in einem himmlischen Mix aus Gliedmaßen und Funkenregen.
„Ich nenne das den Kuss der Hochspannung.“
– sagte sie und notierte die Effekte mit Begeisterung in ihrer Schriftrolle.
📖 Bestiarium-Eintrag Nr. 002 – Tunnelstaub (Parasitäres Nano-Magie-Phänomen)
Aussehen: Nichts. Nur ein leises Kichern in deinem Schädel.
Verhalten: Beißt sich in Gedanken fest. Macht dich langsam irre.
Lösung: Tägliche Erdung. Humor. Und Kupfer am Hirn.
Mana’s Anmerkung: „Ich hör Stimmen. Aber die sagen mir wenigstens, wie man Monster brät.“
Sie geht weiter. Tiefer. Die Tunnel werden dunkler, der Wahnsinn dichter.
Doch Mana lacht. Jeder Eintrag macht sie stärker. Jeder Kampf bringt mehr Wissen. Und jedes Monster – ist potenzieller Bestseller.
Perfekt. Dann bekommst du jetzt Kapitel 3 in voller Stärke: Mana auf ihrem Weg durch den Tunnel – düster, gespickt mit neuen Monstern, witzig, bissig, gefährlich – und das Finale: ihr Auftauchen in Neu-Tempelgrad, wo sie direkt mit ihrer alten Rivalin konfrontiert wird, die sie höhnisch verhöhnt. Unten folgt auch der erweiterte Bestiariums-Auszug.
⚡ Arkanstahl – Kapitel 3: „Willkommen in der Hölle, Liebling“ ⚡
Mit Seiten aus Manas berühmt-berüchtigtem: „Bestiarium des Stroms – Monster, Mythen und Megawatt“
„Nur weil ich irre bin, heißt das nicht, dass ich Unrecht habe. Meistens schon. Aber nicht immer.“
– Mana, nach dem dritten Tunnelkampf in Folge
🕳️ Tunnel 47-B – Tiefer als gesund
Der Tunnel war ein Grab aus Metall. Links rostiger Stahl, rechts magisch versiegelte Runen, in der Mitte der Geruch von Schweiß, Öl und uralter Angst.
Mana schritt zügig, ihre mechanischen Arme summten, ihr Mantel flatterte in der stickigen Luft. Die beiden Zauberstäbe leuchteten grünblau und warfen Schatten, die sich bewegten, als hätten sie eigene Pläne.
Plötzlich ein metallisches Klappern. Etwas huschte über die Decke.
Sie seufzte. „Ich hasse es, wenn das Essen von oben kommt.“
📖 Bestiarium-Eintrag Nr. 003 – Deckenwürger
Art: Kriechender Deformling
Verhalten: Schleicht an Decken, lässt sich fallen, würgt mit Stromresistenter Haut
Gegenmaßnahme: Elektrostab durch den Verdauungsbeutel. Laut, aber effektiv.
Anmerkung: „War mal ein Mensch. Jetzt ist er Tapete mit Zähnen.“
Mana rammte Donnerkeil durch die Decke. Ein Schrei, gefolgt von einem Regen aus schwarzem Schleim. „Sag’s nicht mit Blumen. Sag’s mit Volt.“
📖 Bestiarium-Eintrag Nr. 004 – Kupferzungen
Form: Halb Schatten, halb Gerücht
Verhalten: Flüstern, locken, versprechen
Gefahr: Gedankenkontrolle durch magnetische Suggestion
Lösung: Aluminiumhut. Oder: Nicht zuhören. Oder: Selber lauter schreien.
Anmerkung: „Sie sagten, ich soll mir selbst nicht trauen. Guter Rat. Nur leider zu spät.“
Mana notierte alles akribisch – auf Pergament, das sich automatisch mit kleinen Zeichnungen füllte, wenn sie daran dachte. Runenmagie. Eigenbau.
⚙️ Neu-Tempelgrad – Die Stadt der Heiligen Maschinen
Der Tunnel öffnete sich. Licht flackerte. Zahnräder größer als Häuser drehten sich über ihr. Rohre spien Dampf. Kristall-Antennen funkelten auf Türmen aus Schwarzstahl. Und mittendrin: Chaos.
Eine Arena. Aus Schrott gebaut. Darin: ein dampfender Dämon – sechs Arme, ein Maul voller Zahnräder. Daneben: ein Tech-Kleriker, der betete und schoss gleichzeitig. Und oben auf einem Hochstand, mit verschränkten Armen:
Regalia von Stromheim.
Manas alte Lehrmeisterin. Jetzt Anführerin der „Erleuchteten Funken“.
„Na sieh mal einer an – die kleine Stromratte lebt noch. Und bringt ihren eigenen Knall mit.“
Mana grinste schief. „Hallo, Regalia. Hübsche Stadt. Wäre schade, wenn jemand sie versehentlich unter Hochspannung setzt.“
„Du wirst hier nicht gebraucht, Mana. Geh zurück in dein Loch.“
„Ich hab mich verbessert. Ich hab jetzt ein Bestiarium. Und Witze. Und einen Zwei-Meter-Stab, der gleich was sagt.“
Ein Blitz knallte aus ihrem Rückenstab und schlug zwischen Regalias Füße. Ein Warnschuss. Humorvoll. Tödlich.
📖 Bestiarium-Eintrag Nr. 005 – Regalia von Stromheim
Art: Hochmütige Ex-Lehrerin mit Gotteskomplex
Verhalten: Lächelt, während sie Leben ruiniert
Gefahr: Führt fanatische Maschinenkulte
Schwäche: Stolz. Und veraltete Firmware.
Anmerkung: „Sie hat mir beigebracht, wie man Blitze wirft. Jetzt bring ich’s ihr zurück.“
Ende Kapitel 3
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