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Postkoloniale Urbanitäten, postmigrantische Identitäten u.v.v.
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Ein offenes Seminar des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin im SprengelHaus im Wedding, Mai - Juli 2017
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Ein offenes Seminar
Das Seminar ist für alle Interessierte offen. Die Termine im Sommersemester 2017 im Nachbarschaftsladen, SprengelHaus, Sprengelstr. 15, Wedding:  3., 17., und 31. Mai; 14. und 28. Juni, 12. Juli, je 10 bis 16 Uhr.
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Inhalte des Seminars
2016: In ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, stufte die Bundesregierung die von Deutschen im heutigen Namibia verübten Massaker an den Herero und Nama Anfang des 20. Jh als Völkermord ein. Rechtliche Folgen (Entschädigung) schließt sie aber aus. Etwa 100 Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft, wird die Kolonialgeschichte Deutschlands peu à peu aufgearbeitet. Zur Zeit beschäftigen sich in Berlin mehrere NGOs, KünstlerInnen und KulturproduzentInnen, als auch Kultur- und Kunstinstitutionen mit dem Thema.
Als einer der bedeutendsten Standorte dieser Aufarbeitung könnte das Afrikanische Viertel im Wedding gelten. Dort sind mehrere gemeinnützige Vereine angesiedelt, die Touren anbieten und Initiativen für Straßen-Umbenennung steuern; diesbezüglich gibt es vor Ort politisch-sozialen Spannungen, die bei öffentlichen Veranstaltungen sichtbar werden...
Das TPS bzw. das offene Seminar wird sich rund um Begriff postkolonial einerseits und postmigrant anderseits abwickeln. Welche Bezüge gibt es zwischen den zwei Themenschwerpunkten? Theoretisch-diskursiv? Stadträumlich?
Eine künstlerische interdisziplinäre Recherche wird im TPS, individuell und/oder in kleinen Gruppen, unternommen. Die Lektüre beinhaltet Texte aus kulturtheoretischen und sozio-anthropologischen Bereichen, um sich die Hauptbegriffe des postkolonialen Diskurs anzueignen, sowie sich in Begriffslandschaft der Migrationsforschung zu orientieren. Das TPS könnte als Vorrecherche für eigene Projekte im Themenbereich dienen. Aus dem TPS kann ein eigenes Projekt entstehen.
Seminar findet in Kooperation mit dem SprengelHaus Wedding statt. Ein Teil des Seminars werden öffentliche Lesungen und Vorträge/Referate der (dafür motivierten) Studierenden sein, die ortspezifisch im Wedding bzw. im Afrikanischen Viertel in öffentlichen und semi-öffentlichen Räumen in den communities (Nachbarschaftsräumen, Vereinen u.a.) untergebracht werden.
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