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Hommella
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Hier ist es wie in einem Browser mit 20 offenen Taps- bisschen chaotisch. W/27
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hommella · 10 days ago
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Vielleicht
Vielleicht zu riskant, vielleicht mein größtes Unglück, vielleicht mein größter Fehler.
Vielleicht ist ein Perspektivwechsel einen Versuch wert?
Vielleicht ist es ein Erfolg, vielleicht mein größtes Glück, vielleicht ist es das Beste was ich je getan habe,…
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hommella · 25 days ago
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Ich hab geweint bis ich nicht mehr atmen konnte, also sag niemals, das es mir egal war
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hommella · 27 days ago
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Als man mir die Augenbinde abnahm, warst du einfach da.
Ich konnte erst nicht atmen, da ich genau so wie du, nicht verstand was gerade passiert. „Sie ist mein vorzeitiges Geschenk an dich“ waren die Worte die meine innersten Hoffnungen bestätigten und mich wieder atmen ließen.
Ganz still, auf meinem Schoß so winzig, so zerbrechlich wie eine Seifenblase, voller Angst. Fort von deiner Mama, deinen Geschwistern, deinem kleinen alten Zuhause- wo du nicht bleiben konntest. Dein kurzes erstes Leben liegt hinter dir, und hier beginnt ein neues.
Vielleicht weichst du mir deshalb nicht mehr von der Seite. Denn auch ich bin neu hier.
Auch ich habe mein altes Leben zurückgelassen und wir beide stehen nun da, etwas verloren, etwas überfordert, mit zu vielen Fragen und zu wenigen Antworten.
Aber ich liebe dich, Mable, selbst nach nicht mal einem Tag. Du kannst meine Narben nicht heilen, du kannst Vergangenes nicht ungeschehen machen, aber du stärkst, was noch heil ist in mir.
Du machst mein Herz widerstandsfähiger und als wäre das nicht schon genug, bringst du mich zum Weinen. Tränen vor Glück, vor Stolz, vor Liebe und auch ein bisschen vor Sorge um dich kullern mir mein Gesicht herunter.
Zum ersten Mal seit Langem kann ich wieder richtig losgelöst weinen.
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hommella · 1 month ago
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hommella · 1 month ago
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Ich kann kaum atmen. Man würde sagen können ich sei ein Fiat: Fehler in allen Teilen.
Ich liebe mit einer Kraft, die mich selbst überfordert.
Wenn ich liebe, gebe ich alles. Mit jede Faser, jeden Atemzug, jeden Gedanken. Wenn du mir Liebe zurückgibst, ist das für mich wie Luft nach langem Tauchen. Ich kann plötzlich wieder atmen, mein Herz schlägt leichter, die Welt wird still.
Aber gerade das ist mein Irrtum:
Ohne es zu wollen, fange ich an zu klammern, nicht aus Schwäche, sondern aus Überfülle.
Meine Liebe ist kein stilles Licht, sie ist ein loderndes Feuer. Schön, aber schwer zu ertragen. Sie will halten, retten, heilen, umfassen. Aber sie drückt, sie zieht, sie verlangt zu viel.
Und ich weiß: Das ist nicht leicht.
Denn niemand kann so viel Liebe aufnehmen, ohne daran zu zerbrechen.
Wer hält eine Flut aus, die nicht aufhört zu fließen? Ich bin so viel, dass ich Menschen ertränke.
Ich verliere die Menschen. Das ist mein größter Fluch.
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hommella · 1 month ago
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Mein letzter Schritt,…
Nun hab ich es dir gesagt, ich fange ein neues Leben an. Ganz wo anders, weit weg und mit vielen Umstellungen. Ich habe in dieser Einrichtung drei Jahre gearbeitet. Sogar meine Ausbildung abgeschlossen und vor allem du bist mehr als nur eine Chefin. Du bist, vor allem in dem letzten halben Jahr, für mich eine gute Freundin und ein Vorbild geworden. Von dir habe ich so viel Unterstützung und Rat bekommen, das unsere Gespräche schon lange nur noch über mein Leben außerhalb der Einrichtung stattgefunden haben.
Und nun. Sitze ich dir gegenüber, mit meiner neu gewonnen Stärke, an der du still und heimlich so viel dran gearbeitet hast und sage dir „Ich gehe“.
Enttäuschung schlägt mir ins Gesicht, die mich tief trifft. Eigentlich bin ich es ja mittlerweile gewohnt, dass ich Menschen enttäusche, aber bei dir ist es eine andere Enttäuschung. Eine die mir mehr weh tut. Denn in deinem Blick ist gleichzeitig Stolz und Anerkennung. Wie kann das miteinander funktionieren?
So war ich sehr verwundert, als du mir sagtest „Das hab ich mir für dich gewünscht. Halte an nichts hier fest. Gehe ohne schlechtes Gewissen. Das war mein Ziel für dich! Dich aufblühen zu sehen. Ich habe so viel mit dir gelitten. Das mein Wunsch für dich in Erfüllung geht, ist alles was ich in letzter Zeit sehen wollte. Ich bin stolz das du endlich so mutig bist und dein Leben in die Hand nimmst. Du hast dein Strahlen verloren Hommella. Ich wünsche mir so sehr, dass du dein Strahlen wieder findest. Denn in dieser Stadt ist das für dich nicht mehr möglich. Es ist ein großer Verlust für die Einrichtung und ein großer Gewinn für dich als Mensch,…..“
Ich habe in diesem Büro geweint. Unfassbar lang. Sie mit mir mit und da verstand ich, das Enttäuschung und Stolz doch miteinander einhergehen können.
Ich werde mein Strahlen wieder finden, versprochen,...
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hommella · 1 month ago
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Ich war stark, bis ich nichts mehr zu geben hatte.
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hommella · 1 month ago
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Es tut mir leid. Alles was du durchmachst ist nicht fair. Das hast du nicht verdient. Aber was bringt dir das, wenn ich dir das sage? Wo ich doch ein Teil davon bin und wohl immer eins bleiben werde?
Was nützt es dir, das zu wissen – dass ich mir wünsche, ich wäre deine einzige Last, die du zu tragen hättest?
Ich wünschte, du müsstest nicht so viel durch machen.
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hommella · 2 months ago
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Ein Tief
Panik reißt an mir wie Zügel in fremder Hand, meine Gedanken galoppieren wild, in alle Richtungen nur nicht dahin, wo Ruhe liegt.
Ich stolpere über Ängste, die ich nicht greifen kann, renne im Kreis und finde keinen Halt.
Unkontrolliert –
als hätte ich nie gelernt, auf mich zu hören. Jede Stimme von außen schreit lauter als mein eigener Wille.
Und ich?
Ich gehorche dem Lärm und verliere mich in der Flucht.
Als hätte man mir den Boden unter den Hufen weggezogen. Da ist kein Ziel, kein Pfad, kein sicherer Stall. Nur Herzrasen, flackernder Blick und das tiefe Bedürfnis, einfach irgendwo anzukommen wo ich wieder atmen kann.
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hommella · 2 months ago
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Heute ist kein lauter Tag, aber ein starker. Ich fühl mich wie eine Feder – leicht, aber nicht haltlos.
Ich weiß, dass es viele Windstürme gibt. Mal geht es für mich auf mal wieder ab. Also nutze ich den Auftrieb und genieße ihn.
Da ist Kraft in mir, leise vielleicht, aber echt. Das sind die Momente die ich mitnehmen muss. Die ich genießen muss.
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hommella · 2 months ago
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Es gewittert
Ganz förmlich – mit Blitz, Donner, grauem Himmel.
Und ich? Ich stehe da. Nicht ängstlich. Nicht froh. Einfach da.
Als Kind hatte ich Angst. Die Welt bebte, und ich bebte mit ihr. Ich habe gelernt, standzuhalten.
Mit der Zeit habe ich begonnen, das Gewitter zu lieben. Seine Kraft, seine Ehrlichkeit, seinen Aufruhr – als wäre draußen endlich jemand genauso unruhig wie ich.
Jetzt bin ich hier, allein. Es gewittert… und ich fühle nichts. Keine Angst. Keine Freude. Kein Echo in mir.
Nur Stille. Nur Beobachtung.
Und das bringt mich ins Wanken. Denn wenn selbst das Gewitter mich nicht mehr erreicht – wo bin ich dann? Wer bin ich?
Bin ich ruhig geworden oder einfach leer? Habe ich mich entwickelt oder mich verloren? Es gewittert – und plötzlich ist das nicht mehr nur Wetter.
Es ist eine Frage. Eine Prüfung. Ein Spiegel.
Und ich erkenne mich nicht ganz.
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hommella · 2 months ago
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Die Enttäuschung bindet den Blick an jene, die uns offen verletzen — und tarnt dabei andere, die still mit viel größerem Verrat beladen sind.
Sie stehen im Schatten, schauen zu und belächeln die zuvorkommende Ablenkung.
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hommella · 2 months ago
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Ich spüre, wie ich jemanden verliere. Jemanden, der seit zehn Jahren Teil meines Lebens ist. Noch eine Person. Noch ein Stück von dem, was einmal war.
Dieses Jahr mutet mir viel zu – wie viel noch?
Ich sag mir: nicht wieder die gleichen Fehler. Diesmal bin ich nicht leise. Ich habe gelernt. Ich kämpfe um diese Freundschaft und das laut.
Ja – schon wieder kämpfe ich um jemanden.
Und manchmal frage ich mich: Woher kommt diese Kraft überhaupt noch? Nach allem, was war, habe ich mich selbst verloren.
Ich kämpfe – nicht mehr für ein Ziel, sondern um das, was übrig ist. Um den letzten Rest Halt und selbst der bröckelt.
Was mache ich falsch? Was tue ich den Menschen an, dass ich sie nicht bei mir halten kann?
Von meinem alten Leben sind mir noch drei Menschen geblieben. Zwei von ihnen Drohnen zu gehen.
Wie soll ich das schaffen? Was soll ich verändern? Wann ist es auch der letzten Person zu viel?
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hommella · 2 months ago
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Ich war immer ein Mensch, der Sicherheit brauchte.
Ordnung, Routinen, Vorhersehbarkeit – das war meine Welt. Wer mich von außen betrachtete, hätte meinen können, ich sei süchtig nach Struktur. Nach festen Abläufen. Nach einem Leben, das sich in klaren Bahnen bewegt.
Normalerweise.
Doch im Moment ist nichts mehr normal. Alles, woran ich mich klammerte, habe ich losgelassen. Alles, was mir Halt gab, über Bord geworfen. Und ich?
Ich dachte, ich würde daran zerbrechen. Aber ich bin nicht zerbrochen.
Ich bin gewachsen.
Inmitten des Chaos, ohne einen einzigen Anker, habe ich etwas gefunden, das ich nie für möglich hielt:
Meine eigene Stärke.
Ich habe keine Sicherheiten mehr im Außen – und genau dadurch erkenne ich, was für eine unerschütterliche Kraft in mir liegt. Ich bin nicht nur gefallen und liegen geblieben. Ich bin aufgestanden. Und nicht einfach nur aufgestanden – ich bin aufgestanden mit einem brennenden Stolz in der Brust, wie ich ihn noch nie gespürt habe.
Ich bin mein eigenes Fundament. Meine größte Sicherheit. Mein Glück.
Was ist alles möglich, wenn ich beginne, an mich zu glauben? Wenn ich diese Stärke anerkenne, nicht als Ausnahme, sondern als Wahrheit?
Ich bin so unfassbar stolz auf mich. So voll von Kraft, dass es mich selbst überwältigt.
Und ich weiß jetzt: Ich kann das. Ich darf groß träumen. Ich wachse selbst über mich hinaus.
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hommella · 3 months ago
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In einer Zeit, in der man lernt, allein durchs Leben zu gehen, wiegt das Scheitern doppelt schwer. Schon kleine Aufgaben können überwältigend erscheinen – man fühlt sich hilflos, unfähig, verloren in der eigenen Ohnmacht.
Doch um Hilfe zu bitten ist kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Es ist ein Akt der Stärke, der Mut erfordert. Gerade jetzt muss ich mir das mehr denn je ins Herz schreiben.
Denn wer den Mut hat, um Unterstützung zu bitten, erfährt oft, wer wirklich da ist. Und manchmal offenbaren sich dabei Menschen und Gesten, mit denen man nicht gerechnet hätte – und genau das kann heilend sein.
Wenn es in der Natur des Menschens liegen würde alles alleine hinzukriegen, dann hätte jeder seinen eigenen Planeten.
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hommella · 3 months ago
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Gefunden und komplett gefühlt
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hommella · 3 months ago
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Mich versuchen Menschen vor Personen zu warnen, die neu in mein Leben kommen. Dabei vergessen sie, dass ich mir mein eigenes Bild und meine eigenen Erfahrungen mit diesen Menschen mache.
Das skurrile daran ist, als sie selbst neu in meinem Leben waren, wurde ich auch vor ihnen gewarnt und sicherlich gibt es auch Menschen die vor mir warnen.
Jeder Mensch zeigt sich anders – je nachdem, wer ihm gegenübersteht. Nicht jeder wird eine Person gleich sehen oder verstehen. Denn wir alle tragen mehr als nur eine Seite in uns.
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