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weil keiner sieht, wie es deinen Träumen brennt weil dir die Gegenwart entwischt du hast die Zukunft gewissenhaft verdrängt bist im Tunnel am Ende des Lichts
lass alles los und kapp die Leine und alles wird gut du bist nicht damit alleine und alles wird gut du musst nicht mal daran glauben und alles wird gut gönn deinen Ängsten eine Pause und alles wird gut
weil du den letzten Schritt in Dunkel noch nicht wagst weil du dich immer noch fest hälst und wenn du loslässt, ist da keiner, der dir sagt wie es weitergeht, wie tief du fällst
du kannst eh nichts daran ändern und alles wird gut lass alles Alte einfach enden und alles wird gut schließ die Augen, mach mal langsam und alles wird gut setz jetzt alles mal auf Anfang und alles wird gut
alles war, alles ist, alles wird gut
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Es ist vorbei es ist vorbei geh schon mal vor, ich bleib hier stehn du hast noch viel zu sehn ich muss noch allerhand Erwartungen abdrehn das geht nicht zu zweit es tut mir Leid
und es ist schwer und es ist scheiße Du willst nicht mehr, doch es geht weiter, denn die Zukunft
ist vorbei es ist vorbei ich lass dich los, das ist nicht fair und auch wenn's schöner wär du musst alleine gehn, ich schau hinter dir her, es ist noch weit es tut mir Leid
und eines Morgens wachst Du auf und du fragst dich nicht mehr ob es das wert war, denn es ist schon
längst vorbei es ist vorbei wir sehn uns vielleicht irgendwann, ich muss tun, was ich kann, denn all die Brücken zünden sich nicht selber an, es wird nun Zeit es tut mir Leid
Und irgendwann wirds nicht mehr weh tun, denn irgendwann dann sind wir tot und dann ist alles
längst vorbei es ist vorbei es ist vorbei es ist vorbei
#deutsch#german#soundcloud#liedermacher#song#singer songwriter#lyrik#deutschpop#deutsche lyrik#folk#german folk#SoundCloud
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das Wort
Als er dann das Wort sprach, als der Himmel sich verfinsterte, als die Sterne verloschen und der Mond sich blutrot verfärbte, als die Erde bebte, als gärte unter ihr ein Ozean aus Magma, sah er, wie sich Risse auftaten, klaffend das Land durchschnitten, und ihre Flügel, glänzend, gleißend im Lichte unterirdischen Feuers, aus der Erde stiegen. Das Wort hatte sie gerufen. Das Ende war gekommen.
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Kann nur Klischee
Kann leider nur Klischee. Es tut mir leid. Kann auch Klischee-aber-ironisch, das war's dann aber auch. Alles gut verdaut, im soziokulturellen Kontext eingeweicht, handwerklich sauber reproduziert, und wer da nicht versiert ist, wer sich leicht beeindrucken lässt, der mag vielleicht hinter all dem eine Authentizität vermuten, die ich, so viel möchte ich zu meiner Verteidigung gesagt habe, niemals behauptet habe. Ist aber nur Klischee alles.
Weil: konkret ist schwer. Konkret kann weh tun. Klischee ist Verallgemeinerung einer Wahrheit in einen Maße, dass der Bezug zur Wirklichkeit so lose wird, dass sie noch nicht einmal unwahr wird. Ein gut konstruiertes Klischee ist unterhaltsam, intellektuell stimulierend, und völlig überflüssig.
Und es ist alles, was ich kann. Oder zumindest alles, was ich mich traue. Und weil es bislang ganz gut funktioniert hat, weiß ich nicht, ob man mir die Wahrheit, die echte, konkrete Wahrheit, überhaupt noch abnehmen würde.
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Elvis
Als Elvis so alt war wie ich, war er kurz davor, sich umzubringen.
Hätte er es nicht getan, er wäre nicht unsterblich geworden.
Brächte ich mich um, so wäre das hingegen lediglich Beweis meiner Sterblichkeit.
Bring mich also lieber nicht um.
Finde Elvis' Musik gar nicht so gut. Kenne sie aber trotzdem, durch kulturelle Osmose. Legenden durchdringen die Barrieren des Geschmacks, weil sie darüber stehen. Meine Meinung zu Elvis Musik ist unerheblich, weil Elvis Elvis ist.
Stehe nicht im Verdacht, ein zweiter Elvis zu werden. Das bringt, neben anderem, zwei Vorteile mit sich: Erstens darf mein Schaffen, so gering und unbedeutend es auch ausfallen mag, von allen auf der Grundlage seiner eigenen Qualität beurteilt werden, und in dieser Beurteilung habe ich, mangels Legendenstatus, nichts zu suchen. Meine Werke sind frei von mir.
Und zweitens muss ich mich nicht demnächst umbringen.
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bin im Glück erfrorn nur Chaos kann mich taun hab ich was verlorn ich spüre mich doch kaum
hab ein wunderschönes Heim darum reiße ich es ein
es ist niemals zu spät um aufzuhören es ist niemals zu spät
es ist niemals zu spät um aufzugeben es ist niemals zu spät
bin ich wieder mal auf die grade Bahn geraten nicht mehr Berg und Tal sondern vorwärts geht der Wagen
ich steig aus bei voller Fahrt lauf zurück bis an den Start
hab ich ein Talent dann werd ich es verschwenden alles, was mich hält heute wird es enden
#deutsch#german#singer songwriter#liedermacher#deutschpop#indie music#indie rock#indie pop#SoundCloud
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Der Fehler
Habe sie alle, die guten Wörter, habe sie in die richtige Reihenfolge gebracht, habe sie Dinge bedeuten lassen, habe sie klingen lassen, schwingen lassen, habe die Pause davor und die Pause danach, wie es sich gehört, in der richtigen Länge eingehalten, und als sie alle, die guten Wörter, fertig ausgesprochen waren, ist ihnen ihr Sinn entfallen, sie hallten noch ein wenig dekorativ nach, doch sie erreichten weder mich, noch dich, noch irgendjemanden.
Irgendwo muss ich, trotz einwandfreier Methodik, einen grundsätzlichen Fehler in der Konstruktion begangen haben. Und es beginnt mir zu dämmern, wo der Hund begraben liegt.
Es reicht nicht, zu wollen, und schon gar nicht, zu können. Man muss müssen. Es muss, zwingend, eine Notwendigkeit sein, auszudrücken, was ansonsten zur Explosion führen würde.
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Er hat sich schnell in sie verliebt und sie war auch gar nicht dagegen weil er hübsch war und beliebt so ist sie ihm schließlich erlegen
und dann waren sie zusammen er und sie, und es war schön und dann schlief sie mit jemand anderm es ist einfach so geschehn
und sie beschlossen wie Erwachsene damit umzugehn
Und er verzieh ihr unter Tränen als sie ihm alles gestand sie machten neue Zukunftspläne doch er vergaß es nie so ganz
und dann zogen sie zusammen sie und er, und es war schön und dann schlief er mit einer Andern es war nichtmal aus Versehn
und sie beschlossen wie Erwachsene damit umzugehn
er gestand ihr, was geschah und sie verzieh ihm unter Tränen weil sie ihm das noch schuldig war er musste es nicht mal erwähnen
und sie wollten vorwärts schauen er und sie, und jeden Tag es war nicht lang, bis ihr Vertrauen den Verletzungen erlag
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Im Spiegel
Manchmal komme ich von der Toilette, habe mich aus tiefen Träumereien herausgerissen, wasche mir die Hände, schaue in den Spiegel und bin überrascht, was ich da sehe. Nicht von einzelnen Details, meinen verstrubbelten Haaren oder den Augenringen. Von der ganzen Person. Ich schaue die Person im Spiegel an und denke: Aha. Du bist das also. Wie jemand, von dem man mir lange erzählt hat, und jetzt sehe ich ihn zum ersten Mal, und ich bin weder enttäuscht noch begeistert, aber eben doch ein bisschen überrascht, weil ich ihn mir anders ausgemalt hatte. So einer bist du also. Dann erinnere ich mich, aber das ist ein aktiver Gedanke, so wie man jemand anderen an etwas erinnert: Das bist du, erinner dich, die Geheimratsecken, die Brille, der Bart. Ach ja. Richtig. Das ist mein Gesicht, das sind meine Klamotten, völlig plausibel, alles stimmt überein. Ich trockne mir die Hände ab, schau nochmal. Ich bin das. Stimmt. Dann verabschiede ich mich mit einer unmerklichen Geste von meinem Gegenüber, so, dass ich es nicht merke. Ich merke es dann doch, sage aber nichts.
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Ich war einmal der Wind
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Gegen Reiseerlebnisse
Menschen, die mir Geschichten von ihren Reisen erzählen, öden mich an. Es ist keine Kunst, etwas zu erleben, wenn man auf Reisen ist. Selbst die langweiligste Person, stellt man sie in den Südamerikanischen Dschungel oder eine Indische Großstadt, wird durch ihr schieres fehl-am-Platz-sein eine für sie einzigartige Erfahrung machen, die dann auch in exotischen Farben geschildert werden kann. So eine Erfahrung zeichnet eine Person nicht aus, im Gegenteil – sie lässt umso klarer erkennen, wie sehr sie ein vollständiges Produkt der Erwartungshaltungen ihres kulturellen und sozialen Umfeldes ist. Immanuel Kant, der immer herhalten muss, ich weiß, es tut mir Leid, aber dieser Immanuel Kant hat nahezu sein gesamtes Leben in einer einzigen Stadt verbracht. Jede Person, die den Tag in der stillen Kammer verbringt, und am Abend dennoch eine spannende Geschichte, einen lehrreichen Gedanken, oder einen geistreichen Witz zu erzählen hat, interessiert mich um ein Vielfaches mehr als ein Mensch, dessen Erfahrungen sich durch die notwendige, beinahe mechanische Reibung zwischen generischem Charakter und ungewohntem Kontext fast schon ergeben mussten. Wer aus sich selbst schöpfen kann, kann etwas in die Welt bringen, wer in die Welt ziehen muss, um etwas zu sein, ist nichts und bringt der Welt nichts. Nicht, dass Reisen etwas Ungutes wäre. Möglich sogar, dass es neue Erkenntnisse bringt. Wenn wir die Austauschbarkeit von Urlaubsfotos als Hinweis nehmen wollen, ist das aber nicht unbedingt wahrscheinlich. Schädlich wird es jedoch, wenn angenommen wird, dass die zuverlässig generierbaren Reiseerlebnisse einen anderen Stellenwert hätten als eine Fernsehshow oder ein beliebiges Youtube-Video, dass das Reisen an sich einen Wert hätte, der auf die reisende Person überspringt und sie in den Adel der interessanten Menschen hebt. Wenn ein Mensch Reiseerlebnisse hat, dann spricht das vorwiegend davon, dass dieser Mensch privilegiert ist. Daran ist nichts auszusetzen, aber es ist eben auch alles andere als interessant. Wer reisen kann, hat Glück. Wer nicht reisen muss, könnte mich interessieren.
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Fakten über das Weltall
Das Weltall beginnt 100km oberhalb der Erdoberfläche. Damit ist die Erde der einzige bekannte Planet, von dem man aus nur das Weltall sehen kann, denn: Von jedem anderen Planeten kann man die Erde sehen, die 100km unterhalb des Weltalls beginnt. Der Name "All" ist ironisch, da es hauptsächlich aus Nichts besteht. Das All unterscheidet sich von der Erde im Wesentlichen durch die Abwesenheit von allem. Fliegt man ins All, so verringert sich dessen Qualität durch die eigene Anwesenheit. Weltall-Massentourismus ist daher prinzipiell unmöglich. Im Weltall befinden sich neben Weltraumschrott und Milliardären auch viele nützliche Dinge, wie zum Beispiel unsere Sonne. Würde die Sonne plötzlich erlöschen, würden wir es erst acht Minuten später bemerken, denn die Sonne ist, wie wir Physiker sagen, echt weit weg. Nützlicher noch ist eine fast 500 Milliarden Kilometer große Wolke aus Alkohol, die sich im Sternbild der Adlers befindet. Leider ist diese 10.000 Lichtjahre entfernt. Entgegen aller Vernunft sind Lichtjahre keine Zeiteinheit, sondern eine räumliche Distanz, denn im Weltall gelten eure beschissenen bürgerlichen Regeln nicht. Im Weltall muss man auf viele Annehmlichkeiten verzichten, wie Schwerkraft, Schall und Instagram. Dafür sind die Mieten noch relativ erschwinglich. Das wird sich mit der Inbetriebnahme des Weltraumaufzugs ändern. Der Weltraumaufzug wird vielen Astronauten ihren Job kosten. Ich würde allen Astronauten unter Euch raten, frühzeitig umzuschulen. Blogger oder so. Beißt man einem Astronauten, der aus dem All kommt, in seinen Raumanzug, so schmeckt er nach versengtem Steak. Dieser Fakt ist erstaunlicherweise tatsächlich wahr, ihr dürft das gerne googlen. Von der chinesischen Mauer aus kann man den Mond sehen. Der Mond ist auf einer Umlaufbahn um die Erde, das heißt: Er fällt auf die Erde, aber daneben. Er entfernt sich langsam von der Erde, was ich voll verstehen kann, aber ich frage mich, ob es nicht besser wäre, wenn er kurz und schmerzlos Schluss machen würde. Der Mars hat zwei Monde. Das finde ich unanständig, aber auch ein bisschen geil.
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