Elena Langer: Fotografien, Gedicht Julia Grasmann: Texte, Gedicht, Musikauswahl Khai Bui: Kunst, Gedicht, Musikauswahl, Website
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Eine wahre Inspiration!
Vielen Dank!
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Eine inspirierende Projektidee, die sehr schön die Postmoderne unserer kapitalistischen und entfremdenden Gesellschaft zu implizieren vermag. Beklemmend und beängstigend. Auch ein gutes side dish, das Künstlerinterview. Jedoch frage ich mich: weshalb entstand diese Idee und welcher Ursprung liegt dem Projekt inne. Dies konnte die Website nicht aufklären - oder mein Mobiltelefon verwehrte mir den Zugang dazu. Kompliment!
Die Schreiberin bedankt sich. “Beklemmend und beängstigend” war das Leitmotiv bei der Kurzgeschichte. Ebenso hat das Künstlerinterview beiden Parteien viel Freude bereitet.
Zur Entstehungsgeschichte gibt es einen seperaten Eintrag, der sich hier finden lässt: X
Vielen Dank für das Kompliment!
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entstehung
Die Intention der Künstlergruppe des "dystopischen Kunstprojekts" ist die Widerspiegelung der Ausstrahlung und Stimmung des Kunstwerks mittels Synthese von verschiedener Kunstgattungen: Bildender Kunst, Literatur, Musik und Fotografie, die die Diversität des Werks verkörpern.
Der Wahrnehmer soll soll frei die Atmosphäre erleben; sich in den Raum hinein versetzen, den Ort und dessen Ambiente bewusst fühlen.
Auf diesem Weg entstand das Kunstwerk: durch Reflexion und als kreativer, vielleicht auch unvollendeter Prozess des eigenen freien Schaffens - ungebunden und assoziativ entsprang einer Idee weitere.
Somit bot das Projekt jedem Mitglied des Kollektivs den Freiraum, individuell und autonom zu gestalten und dabei ein "Miteinander" statt ein "Gegeneinander" zu bewahren und gewährt dem Beobachter die Option, durch Kontemplation Teil des Prozesses der Kunst und des Kunstprojekts zu werden.
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Ich finde Ihr habt ein richtig cooles Projekt auf die Beine gestellt. Mit welchen Materialien habt ihr gearbeitet?
Das Haus an sich besteht hauptsächlich aus Schrauben, Nägeln, Luftpolsterfolie, klare / trübe und gefärbte Folien, Pappe, etwas Schaumgummi und Kabeln. Für eine Fensterseite wurde eine Seite aus dem Booklet von dem Album “Lateralus” von der Band Tool benutzt. Der Künstler sah bewusst von beispielsweise Holz ab.
Für die Fotographie wurde farbiges Licht (Gelb, Rot) benutzt.
Vielen Dank!
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kurzgeschichte
Kurz nach halb sieben. Müde und erschöpft vom müßigen Nichtstun der Arbeit in einer um ihre Existenz ringende Firma mit ersetzbaren Arbeitern, Kollegen und Chefs, trotte ich lethargisch nachhause. Vorbei an grauen Häuserfassaden, vorbei am koreanischen Imbiss, der auch indische Speisen anbietet, vorbei an Obdachlosen, deren Gestank von Pisse und Alkohol in der Luft steht. Schritt für Schritt für Schritt. Meine Füße tragen meinen Körper, mein Körper trägt meinen Kopf, mein Kopf trägt nichts.
Früher achtete ich auf meine Umgebung, nahm kleinste Veränderungen wahr. Im Fenster die Gardinen mit hässlichem Muster der Siebziger, von dem sich vermuten ließ, der Produkthersteller hatte die ein oder andere psychoaktive Substanz zu viel konsumiert, mittlerweile ersetzt durch unifarbene; im spärlichen Vorgarten der nun fehlende Kopf eines Gartenzwerges.
Doch mit der Zeit kam die abstumpfende Routine, Desinteresse gegenüber der Außenwelt, gegenüber dem Inneren. Meine Füße stoppen. Ich schaue auf sie herab. Abgewetzte Halbschuhe aus schwarzem Leder, die Schnürsenkel ausgefranst. Mein Blick wandert von meinen Schuhen, in denen unterschiedliche Socken stecken, über den unebenen kopfsteingepflasterten Gehweg, hin zu den Wohnhäusern, die sich farblich kaum vom dunklen luftverschmutzten Himmel unterscheiden.
Wieder tragen mich meine Füße, doch sie gehen einen mir unbekannten Weg und ich widersetze mich ihnen nicht, sondern lasse es zu.
Ich stehe davor. Ein Gebäude von kolossaler Größe und jedoch kaum größer als entfernt umliegende Häuser. Von außen kein Zeichen von Leben, verfallend und gleichzeitig vor Vitalität strotzend. Angezogen wie Insekten von Licht, betrete ich es. Ein kalter Luftzug kommt mir entgegen und mit ihm steigt mir ein eiserner, schwerer Geruch in die Nase, der nur hoffen lässt, dass es sich um Metall handelt. Ein fahler Lichtstrahl streift den Boden, das Licht fällt auf eine vorbei huschende Kakerlake, das Abdomen bräunlich glänzend, die in der Dunkelheit des Raumes verschwindet.
Ein Gefühl von Unbehagen steigt in mir empor, kühler Schweiß tropft meine Stirn herab, trotz dessen schreite ich weiter und steige eine enge, rostige Wendeltreppe hinauf. Ein großer Raum, hohe Decken, schaffend und doch zerstörend, Wände die eindrücken, zerquetschen. Angst, Flucht, aber kein Entkommen – gefesselt von der unerklärlichen Faszination.
Das Gebäude lebt. Es beobachtet mich, es sieht jeder meiner Bewegungen, spürt meine Unsicherheit, umhüllt und wiegt mich in Furcht, lockt mich wie die wohlwollendste Sirene in meinen Abgrund und ich lasse es zu.
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ein interview mit dem künstler
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Wir trafen uns vormittags; ich hastete rauchend zum besagten Treffpunkt und machte mir Gedanken, ob es ihn stören würde, dass ich nach Zigaretten roch. Er, komplett in schwarz gekleidet, saß gelassen auf einem billig anmutenden Stuhl (vermutlich IKEA) und strahlte eine gewisse Gleichgültigkeit und Distanz aus.
Trotz allem spürte ich eine von ihm ausgehende Bereitschaft zum Interview.
I: Ziel des Projektes war es Raum frei zu gestalten. Wurden die Materialen bewusst oder willkürlich in Anbetracht der Themenstellung gewählt?
K: Ich hatte zunächst die Absicht nur industriell anmutendes zu benutzen, um ein Gefühl von Destruktivem, von Kühle zu vermitteln. Aus diesem Grund habe ich am Anfang nur schwarze Nägel verwendet.
I: Die Essenz des Projektes bestand darin frei zu gestalten und der Kunst freien Lauf zu lassen. Steckt in diesem Kunstwerk demnach ein Teil Ihrer Seele?
K: Obwohl ich nix gegen Naturverbundenheit habe, sprach mich die Idee von etwas Organischem und Floralem überhaupt nicht an, denn es drückt meine Absicht nicht genügend aus. Ich finde Idylle dagegen sowieso scheiße, weil in meinem Kopf alles andere als das herrscht.
I: In meinen Augen impliziert Freiheit eine gewisse Autarkie. Doch als Individuum in unserer Gesellschaft ist es unmöglich frei von äußeren Einflüssen zu handeln. Hatten Sie eine Muse, eine Inspirationsquelle, die Ihnen zu Ihrem Werk half?
K: Ich stimme zu, dass es heutzutage äußerst schwer ist, nur auf seine eigenen inneren Werte und emotionalen Standhaftigkeit zurückzufallen. Eine Muse hatte ich an sich nicht.
Aber trotzdem wollte ich durch die Darstellung von dieser Gefangenschaft, Eingeschränktheit, den Versuch wagen, doch noch Freiheit zu erlangen.
I: Daher also der Kranich im Käfig?
K: Korrekt.
I: Sie sehen Ihr Werk in zehn Jahren, was werden Sie dann davon halten?
K: schmunzelt Angenommen, ich bin dann noch nicht tot und in Anbetracht dessen, dass mein Ich vor zehn Jahren, so verdammt anders als ich jetzt war, kann ich die Zukunft nicht so ganz einschätzen. Entweder finde ich es ganz nett oder ich würde meinem 18-Jährigen Ich das Rumwinseln vorwerfen, aber an sich würde mir die Ästhetik immer noch gefallen.
I: Zur Abrundung, ein kleines Statement von Ihnen.
K: Haben Sie eine Strumpfhose unter Ihrer kaputten Hose an?
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575-575-575
königlich kunstvoller kranich im käfig.
knall, die kugel kreuzt die komplexe kreatur.
die krallen an kreischender kehle
und die konturen werden konfus.
im klammen kerker gezeichnet vom kräftezehrendem kampf,
kaputtes, krankes konstrukt am kapitulieren.
ins kalkül ziehen, kein entokommen -
das klopfen klingt in knöchernder enge ab,
kakerlaken kreisen um den kranich.
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